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Im Februar Schnee und Eis, macht den Sommer heiß.


 

Der Kleingarten im Februar

Jetzt ernten wir, bevor es wärmer wird, die letzten Wintergemüse wie Feldsalat, Radiccio, Rosenkohl und Grünkohl ab, oder lassen diese in die Blüte schießen um dann deren Samen zu gewinnen. Danach bereiten wir dann nach den Frösten den Boden für unsere Gemüsebeete vor. Dazu räumen wir die Reste der Mulchschicht zum Kompostieren ab. Schwere Böden reißen wir mit dem Sauzahn auf. Allen anderen Böden reicht es aus blos durchgeharkt zu werden.

Dort wo Kalkmangel herrscht (Bodenprobe mit einem Kalktest) bringen wir Kalk, kalkhaltige Dünger wie Thomasmehl oder Steinmehl aus. Dannach verteilen wir Kompost und organische Vorratsdünger, wie z.B. Hornspähne gleichmäßig auf unseren Beeten und Baumscheiben, welche sich dann nach und nach mit der Zeit im Boden auflösen.

 

Wir bereiten Anzucht- und Pikiererde für unsere Aussaaten her. Hierzu mischen wir 1 Teil gut ausgereiften Kompost mit einem Teil Sand und 3 Teilen Gartenerde vom Maulwurfshügel. Etwas Gesteinsmehl, dass wir hinzugeben, hat eine desinfizierende Wirkung gegen pilzliche Krankheitserreger. Damit befüllen wir unsere Saatkästen , bzw. Mini-Gewächshäuser aus Kunststoff. Anschließend stellen wir diese an einem hellen frostfreien Fensterplatz (Wintergarten/Gewächshaus) auf.

Die Samen säen wir dünn auf der feinkrumeligen Anzuchterde aus und drücken diese anschließend fest. In die Erde gesteckte beschriftete Schildchen lassen uns die ausgesäten Sorten nicht vergessen. Alle "Frühen Sorten" des Blumenkohl, Kohlrabi, Weißkohl, Auberginen, Paprika und Sellerie, sowie Frühlingskräuter , Radieschen und Freilandsalate kommen für uns in Frage. Auf warmen Fentserbänken ziehen wir Sommerblumen vor, die eine lange Vorkultur benötigen. Das sind z.B.: Astern, Zinien, Löwenmäulchen, Trompetenzungen, Kapuzienerkresse und Tabak.

 

Unsere erste Aussaat ab Mitte/Ende Februar ins Freiland ist der Spinat einer frühen Sorte. Auch dicke Bohnen (Puffbohnen) sollten möglichst früh ausgesät werden, da diese im Anfangsstadium wärmeempfindlich sind und spätere Aussaaten zum verlausen neigen. Wir legen je 3 Bohnen in einem Horst von 15-20 cm Abstand in der Reihe aus. Bohnen und Spinat bilden eine gute Mischkultur in abwechselnden Reihen auf einem Beet.

 

Wir besprühen die Obstbäume und vorbereiteten Beete an windstillen, regenfreien Tagen mit einer 2:1 Mischung aus Schachtelhalm- und Rainfarntee gegen allerlei überwinternde Schädlinge. Risse der Rinde verschließen wir mit einem Wundmittel.

 

Unsere Brombeer-Ranken lichten wir, sobald die stärksten Winterfröste vorrüber sind aus. Von jedem Strauch lassen wir 4-6 starke Ruten stehen und binden diese fächerartig am Spalier auf. Ebenso verfahren wir mit der Japanischen Weinbeere und der Tayberry.

 


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